Abbey Museum – Ausstellung: Resonanz
Beschreibung
Vom Samstag, dem 18. Oktober 2025 bis Sonntag, dem 27. September 2026 im Abteimuseum in Saint-Claude.
Das Abteimuseum in Saint-Claude lädt Sie ein, „Resonanz“ zu entdecken: eine Ausstellung, in der die Werke aufeinander reagieren, sich ergänzen und von einem Raum zum anderen widerhallen.
Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen nehmen Sie mit auf eine beispiellose Reise, auf der die großen Figuren der modernen Kunst – Picasso, Braque, Goya – und einige der aufregendsten zeitgenössischen Künstler unserer Zeit, wie Djamel Tatah, Silvia Bächli oder Xavier Veilhan, in einen Dialog treten.
Antike und zeitgenössische Werke, die mit Saint-Claude in Resonanz stehen
Vom archäologischen Keller bis zu den Galerien im zweiten Stock entfaltet sich der Besucherweg durch unerwartete Begegnungen. Werke aus der Sammlung Frac Franche-Comté sind zwischen den Museumsstücken platziert und eröffnen neue Perspektiven auf universelle Themen: Landschaft, Stillleben, Porträt, Geschichte und Kulturerbe.
Hier verschmelzen Epochen: Eine zeitgenössische Zeichnung erhellt ein altes Gemälde, eine Fotografie reagiert auf eine Skulptur. Diese Gegenüberstellungen laden uns ein, anders hinzusehen und uns von den entstehenden Dialogen zwischen den Werken überraschen zu lassen.
Bedeutende Künstler im Mittelpunkt der Ausstellung im Abbey Museum
BÄCHLI Silvia, BARDONE Guy, BARI Jean-Luc, BARNABÉ Duilio, BEAUDIN André, BORÈS Francisco, BOURGEAT Lilian, BRAQUE Georges, BUFFET Bernard, CHASTEL Roger, COGNÉE Philippe, COLLIN-THIÉBAUT Gérard, CONNOR Russell, CORAS Josette, DESNOYER François, ESTÈVE Maurice, FOURNEL Jacques, GENIS René, GIRARD Stéphan, GOYA Francisco de, GRIS Juan, GRIVET Gaël, GROMAIRE Marcel, GUIRAMAND Paul, JAMMES Louis, MILROY Lisa, MONINOT Bernard, MORANDI Giorgio, MUŠIČ Zoran, PERRAY Régis, PICASSO Pablo, POITEVIN Eric, PRASSINOS Mario, RAETZ Markus, REBEYROLLE Paul, REGLI Peter, REIP Hugues, SCHLIER Daniel, TATAH Djamel, TOREN Amikam, VEILHAN Xavier, Jacques Villon, Édouard Vuillard, Christoph Weber, Junji Yamashita
Josette Coras, eine Künstlerin aus dem Jura, die es (wieder)zuentdecken gilt.
Die Ausstellung rückt auch Josette Coras (1926–2008) in den Fokus, eine Künstlerin aus der Franche-Comté mit einer poetischen und kraftvollen Vision. Ihre Grafiken, Zeichnungen und Gemälde spiegeln die Landschaften und das kulturelle Erbe ihrer Zeit wider und bieten eine einzigartige Interpretation der Jura-Region.
Aus diesem Anlass hat das Museum beschlossen, eine seiner Galerien für grafische Künste dieser Künstlerin zu widmen, um eine umfassendere Auseinandersetzung mit ihrem Werk zu ermöglichen.
Ein zweiter Raum ist ihm ebenfalls gewidmet, dank großzügiger Leihgaben des Vereins „Freunde des Künstlers“, des Departementsrats Jura und seiner Familie aus der Jura-Region. Während die meisten Werke im zweiten Stock des Museums ausgestellt sind, wurden einige bewusst in anderen Räumen an strategischen Punkten entlang des Besucherwegs verteilt. Diese subtile Anordnung schafft vernetzte Bedeutungen, verknüpft die Werke zu Erzählungen und harmoniert mit dem Ausstellungsraum.
Das Echo hält bis 2028 an.
Die diesjährige Erneuerung der Leihgaben aus der Sammlung Franche-Comté bietet eine einzigartige Gelegenheit, die beiden Sammlungen dauerhaft miteinander zu verbinden. Knapp dreißig Werke werden in der Ausstellung präsentiert, und etwa zwanzig davon werden bis 2028 dauerhaft in den Galerien des Abbey Museums zu sehen sein.
Der Frac Franche-Comté und das Abteimuseum
Der 1982 gegründete Regionale Fonds für zeitgenössische Kunst der Franche-Comté (FRAC Franche-Comté) ist Teil eines Netzwerks von 24 FRACs in ganz Frankreich. Seine Mission ist es, zeitgenössische Kunst in allen Regionen Frankreichs zu fördern und zu verbreiten, indem er eine offene und lebendige Sammlung aufbaut. Heute ist der FRAC Franche-Comté für die Vielfalt und den Reichtum seiner Ankäufe bekannt, die zu den dynamischsten in Europa zählen.
Das 2008 eröffnete und als „Musée de France“ ausgezeichnete Abteimuseum in Saint-Claude blickt auf eine einzigartige Geschichte zurück: Es war einst ein Kloster aus dem 4. Jahrhundert, dessen archäologische Überreste noch heute im Keller zu sehen sind. Das Museum widmet sich in seinem Programm Landschaftsthemen, sowohl natürlichen als auch industriellen, und präsentiert dank Schenkungen der Künstler Guy Bardone und René Genis bedeutende Vertreter der modernen Kunst und der Zweiten Pariser Schule.
Um sie herum drängen sich Picasso, Braque, Rebeyrolle, Buffet, Estève, Bonnard oder Vuillard: so viele Persönlichkeiten, die die Kunstgeschichte geprägt haben und das Denken des Museums weiterhin bereichern.
Durch die Zusammenführung dieser beiden Institutionen bekräftigt die Ausstellung Resonance ein gemeinsames Ziel: Brücken zwischen Epochen und Ästhetiken zu schlagen, das Publikum näher an das künstlerische Schaffen heranzuführen und einen permanenten Dialog zwischen kulturellem Erbe und zeitgenössischer Kunst zu fördern.